Im Rahmen der „Pastoralen Entwicklung 2034“ (PE34) schafft das Bistum Regensburg die Voraussetzung, dass in veränderten gesellschaftlichen und pastoralen Rahmenbedingungen auch zukünftig in den Pfarreien Seelsorge möglich ist und Kirche für die Menschen da sein kann. Dazu werden aus personellen Gründen benachbarte Pfarreien zu Pfarreiengemeinschaften zusammengeschlossen.
Mit der Versetzung von Pfarrer Josef Thalhammer in den Ruhestand zum 01. September 2026 wird auch bei uns die Bildung der Pfarreiengemeinschaft zwischen St. Pius und St. Nikola zum 01. September umgesetzt. Dabei bleiben die beiden Pfarreien jeweils als gleichwertige Pfarrei bestehen, die beide von mir als Pfarrer geleitet werden. Uns und mir steht als „Pastoralteam“ ein Pfarrvikar, Diakon und eine Pastoralreferentin zur Seite. Die Kirchenstiftungen und Kirchenverwaltungen bleiben nach weltlichem und kirchlichem Recht unberührt. Jede Pfarrei ist mit ihrem eigenen, heuer gewählten Pfarrgemeinderat ausgestattet. Diese beiden pastoralen Gremien haben die Aufgabe, das pastorale Team so zu unterstützen, dass der Prozess des Zusammenwachsens gut funktioniert.
Für den Prozess des Zusammenfindens lassen wir uns als hauptamtliche und ehrenamtliche Verantwortliche aus beiden Pfarreien in einer neu gebildeten Steuerungsgruppe durch die Gemeinde- und Organisationsberatung des Bistums begleiten. Die Mitglieder dieser Steuerungsgruppe sind Pfr. Josef Thalhammer, Pfr. Alfred Wölfl, Pfarrvikar Julius Nyaraga, Diakon Johannes Faltermeier, Pastoralreferentin Dr. Monika Hoffmann, PGR-Sprecher Martin Reichhart, stellv. PGR-Sprecherin Regina Nagl, PGR-Sprecherin Marion Jost, stellv. PGR-Sprecherin Anneliese Danner, Kirchenpflegerin Franziska Obersojer, Kirchenpfleger Dr. Johannes Steurer sowie Frau Kathrin Hauser und Frau Manuela Waser von der Gemeindeberatung im Bistum Regensburg.
In dieser Steuerungsgruppe werden z. B. die gemeinsame Gottesdienstordnung, das gemeinsame Pfarrbriefformat, die gemeinsame Sakramentenvorbereitung usw. erarbeitet. Die Ergebnisse werden jeweils in den Pfarrgemeinderäten von St. Nikola und St. Pius vorgestellt und beraten.
Mit einer vorläufigen gemeinsamen Gottesdienstordnung wollen wir zum 01. September starten. Demnach soll es werktags in jeder Pfarrei zwei Abendmessen und eine Frühmesse geben. In St. Pius am Dienstag und Freitag jeweils um 18.30 Uhr und am Mittwoch um 10.00 Uhr. Die Vorabendmessen am Samstag sind ganzjährig um 17.00 Uhr in St. Nikola und um 18.30 Uhr in St. Pius. Am Sonntag bleiben die Gottesdienstzeiten wie gehabt in beiden Pfarreien um 09.00 Uhr und um 10.30 Uhr. Der gemeinsame Gottesdienstplan ist in diesem Piusboten veröffentlicht.
Ein gemeinsamer Pfarrbrief wird künftig über die Termine und Veranstaltungen in den beiden Pfarreien informieren. Nach wie vor wird es auch die beiden Pfarrbüros als Anlaufstelle geben.
Als Pfarrei St. Nikola und St. Pius machen wir uns auf den Weg in die Pfarreiengemeinschaft in dem Vertrauen, dass Gott uns begleitet, dass wir mit unterschiedlichen Begabungen aus den beiden Pfarreien zum Segen füreinander und für andere werden können, und dass wir den Glauben so in die nächste Generation tragen.